Dance Company – bisherige Produktionen

Ich bin O.K.

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: enEnglisch


Pal mein Bruder auf Flickr

Pal, mein Bruder!

Choreografie: Hana und Attila Zanin

Regie: Verena Kiegerl

„Pal, mein Bruder!“ erzählt die märchenhafte und doch wahre Geschichte eines ungleichen Geschwisterpaares, das aus der eigenen Heimat fliehen musste. Jasmeet und Pal, Schwester und Bruder, sind als Angehörige einer Minderheit ohnedies an den Rand gedrängt. Eine doppelte Stigmatisierung erfährt die Familie durch die Behinderung des Sohnes, der mit Down Syndrom geboren wurde. In Österreich wird Pal an der Seite seiner Schwester überraschend als Tänzer entdeckt und tritt nunmehr auf den großen Bühnen des Landes auf. Für beide beginnt ein von der Leidenschaft für den Tanz geprägtes neues Leben.


Kein Stück Liebe auf Flickr

„Kein Stück Liebe“

Choreografie: Hana und Attila Zanin

Regie: Verena Kiegerl

In „Kein Stück Liebe“ setzten sich 11 TänzerInnen mit und ohne Behinderung mit aktuellen Weltereignissen auseinander, die viele Fragen aufwerfen und nur selten Antworten geben. Mit Mitteln zeitgenössischer Tanztechniken und des Hip-Hop Tanzes, entstehen aussagekräftige, bewegte Bilder, welche zum Nachdenken anregen sollen. Ohne Wertung und Fazit präsentieren wir einen Prozess der Auseinandersetzung der motiviert, die Schwierigkeiten des Lebens mit Humor, Leichtigkeit und Hoffnung zu betrachten. Denn zum Schluss muss doch die Liebe siegen!


Getrennt–Vereint auf Flickr 2

„Getrennt-Vereint“ (2014)

Choreografie: Hana und Attila Zanin

Uraufführung im Oktober 2014 im Ursulinenhof in Linz

„Es ist egal was uns trennt, solange uns die Menschlichkeit verbindet.“

Tanz und Theater sind eine Weltsprache und doch in sich so verschieden. So treffen Modern Dance und HipHop Dance, zwei voneinander getrennte Gruppen/ Subkulturen, unterschiedliche Tanzstile und eine andere Art der Präsentation aufeinander. Gegen Ende vereinen sich die Tanzgruppen und verwandeln Ihre individuellen Fähigkeiten in gemeinsame Stärken.


Drei Geschichten über Freundschaft auf Flickr

Drei Geschichten über Freundschaft“ (2012)

„Gehen“
Choreografie: Milli Bitterli
„Doppelgängerin“
Choreografie: Nicole Berndt-Caccivio
„Alle für einen, einer für alle“
Choreografie: Hana und Attila Zanin

Uraufführung im Juni 2012 in Wien
Weitere Auftritte bei verschiedenen Theater- und Kulturfestivals in Belgien und Deutschland

In den drei Sequenzen werden Eindrücke von verschiedenen Freundschaftsbildern künstlerisch inszeniert. Es geht um das gegenseitige Geben und Nehmen- die Überwindung von persönlichen Hemmschwellen und Vorurteilen. Im Vordergrund stehen dabei die Suche nach Anerkennung, Liebe und dem innigen Wunsch „so sein zu dürfen wie man ist“.


Moha in Dir auf Flickr

„Moha in Dir“ (2010)

Choreografie: Hana und Attila Zanin

Uraufführung im Juli 2010 in D’Avinyo bei Barcelona
Weitere Auftritte bei Theater- und Kulturfestivals in Prag und Linz


Die inklusive Tanzaufführung „Moha in dir“ handelt von der Auseinandersetzung und der Konfrontation mit den eigenen Fähigkeiten und Grenzen. Im Mittelpunkt stehen dabei der individuelle Ausdruck sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen.


Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: enEnglisch

Mit „Alice im Wünsche-Land“ wurde wieder einmal bewiesen, was für künstlerische Talente es in unserem Land gibt, und wie wichtig es ist, diese zu fördern. Die Produktion war äußerst professionell und, mit den bunten Kostümen und Requisiten, fantastisch inszeniert.
Besonders beeindruckt hat mich natürlich das improvisatorische Talent unserer lieben „Grinsekatze“ Fiona, welche ja auch im echten Leben immer einen guten Spruch drauf hat.
Ein großes Kompliment an „Ich bin O.K.“, ein wirklich großartiger Verein, der sich für mehr Toleranz einsetzt. Dies liegt mir persönlich auch sehr am Herzen, da wir einige Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unseren Unternehmen beschäftigen.
Mario Plachutta, Plachutta Restaurants

Die Tänzerinnen und Tänzer des inklusiven „Ich bin O.K.“-Tanzstudios berührten mit ihrer neuesten Produktion die Herzen von Groß und Klein! Das engagierte Team um hat schier Unglaubliches geschafft, denn pandemiebedingt musste diese neue Produktion mehrfach verschoben werden und mit Unsicherheiten kämpfen.
Obwohl virtuelle Räume die vielen Dimensionen eines gemeinsames (Er)arbeiten in Präsenz nicht bieten können, wurden sie genutzt. Tanzen und Proben wurden rasch via Zoom angeboten, bewegungshungrig aufgenommen und trotz der sinnlichen Begrenztheit unermüdlich weitergeführt. Das Online-Training wurde zum fixen Bestandteil der Woche und bot Strukturierung, Abwechslung und Zielsetzung. Die jugendlichen und erwachsenen TänzerInnen entwickelten dadurch neue Medienkompetenzen, die sie auch anderweitig nutzen konnten. Ab dem Moment, in dem persönliches Begegnen wieder möglich war, wurde intensiv geprobt. Die Überbrückung des Lockdowns und alle die damit verbundenen Anstrengungen haben sich wahrlich gelohnt:
An den strahlenden Sommertagen und –abenden des 26. und 27. Juni 2021 lösten Christine Kortschak und Magdalena Tichy als Alice in abenteuerlichen Begegnungen das Rätsel der emotionalen Kälte der Herzkönigin. Mit Hilfe aller TänzerInnen, die persönliche Ideen und Wünsche in phantasievollen Szenen realisieren konnten, brachten sie ihr die verlorene Herzenswärme zurück! Diese wird in Krisenzeiten umso mehr benötigt, um Spaltung, Ausgrenzung und Ängsten vorzubeugen.
Daher haben uns die die Masterminds Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin mit dieser Produktion ein riesengroßes Geschenk gemacht und ins Rote (Herz, Liebe, Freude,…) getroffen!
Karin Lebersorger, Kinder- und Jugendlichenpsychologin