DAS ANDERE TANZEN: "ICH BIN O.K." FOTOBUCH-PROJEKT BRAUCHT EURE UNTERSTÜTZUNG!

Wir möchten Euch gerne ein Projekt vorstellen, dass uns sehr am Herzen liegt, dass aber nicht direkt von uns, sondern von Eltern aus unserem Verein ins Leben gerufen wurde!

Bitte unterstützen Sie dieses Projekt!
https://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/1844/

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„Vor ca. 7 Jahren wurde meine Tochter Emma Lou geboren. Sie hat das Down-Syndrom. Kurz brach für uns eine Welt zusammen, aber zum Glück schaffte sie es mit ihrem Charme, uns bald wieder das Lachen zu schenken.

Etwa ein Jahr später – es war gerade ein Artikel über Emma Lou im Nachrichtenmagazin Profil erschienen – erreichte uns ein Anruf von einer Familie, die gerade einen kleinen Buben namens Elliot mit Trisomie 21 bekommen hatte. Wir trafen die Eltern in einem Kaffeehaus beim Krankenhaus. Sie weinten wie wir damals. Und wie Emma Lou hat es auch Elliot geschafft, die Tränen der Eltern bald durch Lachen zu ersetzen.

Heute sind die beiden Freunde und tanzen gemeinsam mit ihren „Buddies“ in der Tanzgruppe „Ich bin O.K.“. Sie lieben die Bewegung zur Musik, und die Glückseligkeit, die ihnen das Tanzen gibt, ist täglich zu spüren. Die Tanzkünste werden zu Hause und bei jeder Gelegenheit gezeigt. Das Tanzen gibt ihnen Kraft und Selbstbewusstsein sowie Vertrauen zu ihrem Körper.“

Philipp Horak

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Mit diesem Buch feiern wir „Ich bin O.K.“. Wir wollen Menschen, die diesem Verein angehören, porträtieren, sie beim Tanzen beobachten und einen kurzen Rückblick auf inspirierende und bewegende Jahre schaffen.

Es soll vielleicht auch ein kleines Dankeschön dafür sein, dass die Tänzerinnen und Tänzer uns Eltern als Zuschauer so viel Freude bereiten – beim Tanzen und in ihrer wunderbaren Gemeinschaft als Vorbild für unsere Kinder.

Jenen aber, die nichts mit Menschen mit Behinderung zu tun haben, soll dieses Buch einen kleinen Einblick in unsere coole und bunte Welt geben.

Die qualitative Umsetzung, die uns sehr am Herzen liegt, kann nur mit Ihrer Spende gedeckt werden.

https://youtu.be/mvqN-aCXcvA

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FOTOS: Philipp Horak (Vater von Emma-Lou) / www.philipphorak.com

GRAFIK: Marion Mayr (Mutter von Elliot) / www.grafikum.com

TEXT: Verena Randolf & die Tänzerinnen und Tänzer

MUSIK: Gillicuddy, Springish

VEREIN: Ich bin O.K.
Kultur- und Bildungsverein der Menschen mit und ohne Behinderung
Ziel des Vereins ist es, Menschen mit und ohne Behinderung in das kulturelle Leben mit einzubinden und durch die künstlerische Tätigkeit die gesellschaftliche Inklusion voranzutreiben, die Begeisterung aller für Tanz und Theater zu entfachen und damit zu einer besseren Lebensqualität beizutragen. Tanzen verbindet und Tanzen verändert. Wir wünschen uns eine nachhaltige und umfassende Verbesserung der Lebenssituation aller Menschen durch Tanz und eine Gesellschaft, in der Vielfalt auf Offenheit und Akzeptanz trifft.

 

Mit „Alice im Wünsche-Land“ wurde wieder einmal bewiesen, was für künstlerische Talente es in unserem Land gibt, und wie wichtig es ist, diese zu fördern. Die Produktion war äußerst professionell und, mit den bunten Kostümen und Requisiten, fantastisch inszeniert.
Besonders beeindruckt hat mich natürlich das improvisatorische Talent unserer lieben „Grinsekatze“ Fiona, welche ja auch im echten Leben immer einen guten Spruch drauf hat.
Ein großes Kompliment an „Ich bin O.K.“, ein wirklich großartiger Verein, der sich für mehr Toleranz einsetzt. Dies liegt mir persönlich auch sehr am Herzen, da wir einige Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unseren Unternehmen beschäftigen.
Mario Plachutta, Plachutta Restaurants

Die Tänzerinnen und Tänzer des inklusiven „Ich bin O.K.“-Tanzstudios berührten mit ihrer neuesten Produktion die Herzen von Groß und Klein! Das engagierte Team um hat schier Unglaubliches geschafft, denn pandemiebedingt musste diese neue Produktion mehrfach verschoben werden und mit Unsicherheiten kämpfen.
Obwohl virtuelle Räume die vielen Dimensionen eines gemeinsames (Er)arbeiten in Präsenz nicht bieten können, wurden sie genutzt. Tanzen und Proben wurden rasch via Zoom angeboten, bewegungshungrig aufgenommen und trotz der sinnlichen Begrenztheit unermüdlich weitergeführt. Das Online-Training wurde zum fixen Bestandteil der Woche und bot Strukturierung, Abwechslung und Zielsetzung. Die jugendlichen und erwachsenen TänzerInnen entwickelten dadurch neue Medienkompetenzen, die sie auch anderweitig nutzen konnten. Ab dem Moment, in dem persönliches Begegnen wieder möglich war, wurde intensiv geprobt. Die Überbrückung des Lockdowns und alle die damit verbundenen Anstrengungen haben sich wahrlich gelohnt:
An den strahlenden Sommertagen und –abenden des 26. und 27. Juni 2021 lösten Christine Kortschak und Magdalena Tichy als Alice in abenteuerlichen Begegnungen das Rätsel der emotionalen Kälte der Herzkönigin. Mit Hilfe aller TänzerInnen, die persönliche Ideen und Wünsche in phantasievollen Szenen realisieren konnten, brachten sie ihr die verlorene Herzenswärme zurück! Diese wird in Krisenzeiten umso mehr benötigt, um Spaltung, Ausgrenzung und Ängsten vorzubeugen.
Daher haben uns die die Masterminds Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin mit dieser Produktion ein riesengroßes Geschenk gemacht und ins Rote (Herz, Liebe, Freude,…) getroffen!
Karin Lebersorger, Kinder- und Jugendlichenpsychologin