Dance Assists – Das Konzept

Ich bin O.K.

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Ausbildungsziel

(1) Das Ziel der Ausbildung für KünstlerInnen zu TanzassistentInnen mit Lernschwierigkeiten ist es, den Teilnehmenden Grundlagenwissen und -können in hauptsächlich zwei unterschiedlichen Tanztechniken sowie Wissen und Kompetenzen zu deren Anleitung im Gruppenunterricht zu vermitteln. Das tanztheoretische Hintergrundwissen sollen ergänzend für die bewegungs- und tanzpraktischen Studieninhalte in fachlich fundierter und in fähigkeitsgerecht adaptierter Form zu einer komplexen Ausbildung beitragen. Es sollen sachgerechte Bewegungsprozesse illustriert und reflektiert werden. In vertiefenden bewegungs- und tanzpraktischen Studieninhalten wird zusätzlich eine Verknüpfung mit der relevanten Tanzgeschichte und grundlegenden Tanztheorien hergestellt mit dem Ziel, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, kompetenz- und fähigkeits-orientierte Unterrichtseinheiten in Gruppen mitzugestalten.

(2) Die Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung für KünstlerInnen zu TanzassistentInnen mit Lernschwierigkeiten

  • verfügen über grundlegendes bewegungs- und tanzpraktisches Wissen und Können und sind in der Lage, dieses unter Nutzung eines ausgewogenen Repertoires an Vermittlungsmethoden bei der Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen im Tanzunterricht adäquat einzubringen,
  • verfügen über spezifische Eigenerfahrungen, die ihnen in der Gruppe als Peer-Mitglieder eine unterstützende Funktion in den Lernprozessen ermöglichen,
  • verfügen über ein Repertoire an bewegungsspezifischem Können und motorischen Fertigkeiten in ausgewählten Bereichen der Bewegungs- und Tanzkultur, das sie im Rahmen von Vermittlungsprozessen anwenden und demonstrieren, aber auch eigenständig verbessern sowie erweitern können,
  • sind in der Lage, sich an Reflexionen über Unterrichtsprozesse zu beteiligen und dabei auch Schülerinnen und Schüler bzw. Kolleginnen und Kollegen einzubinden,
  • verfügen über Wissen über die gesundheitsfördernden Effekte von Bewegungs- und Tanzaktivitäten und können dieses bei der Vermittlung berücksichtigen,
  • können Weiterentwicklungen der Bewegungs-, Tanz- und Theaterkultur beobachten, sich daraus auch Informationen und Können aneignen und bei der zeitgemäßen Gestaltung ihres Unterrichts einbeziehen,
  • verfügen über grundlegende Kenntnisse in gesundheitsorientierter Lebensführung, können sich mit einschlägigen Erkenntnissen kritisch auseinandersetzen,
  • können sich im Unterricht und anderen lebenspraktischen Situationen zurecht finden und ihre Kenntnisse authentisch vermitteln.

Diese Maßnahme erfolgt in Kooperation mit dem Sozialministeriumservice Landestelle Wien

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Mit „Alice im Wünsche-Land“ wurde wieder einmal bewiesen, was für künstlerische Talente es in unserem Land gibt, und wie wichtig es ist, diese zu fördern. Die Produktion war äußerst professionell und, mit den bunten Kostümen und Requisiten, fantastisch inszeniert.
Besonders beeindruckt hat mich natürlich das improvisatorische Talent unserer lieben „Grinsekatze“ Fiona, welche ja auch im echten Leben immer einen guten Spruch drauf hat.
Ein großes Kompliment an „Ich bin O.K.“, ein wirklich großartiger Verein, der sich für mehr Toleranz einsetzt. Dies liegt mir persönlich auch sehr am Herzen, da wir einige Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unseren Unternehmen beschäftigen.
Mario Plachutta, Plachutta Restaurants

Die Tänzerinnen und Tänzer des inklusiven „Ich bin O.K.“-Tanzstudios berührten mit ihrer neuesten Produktion die Herzen von Groß und Klein! Das engagierte Team um hat schier Unglaubliches geschafft, denn pandemiebedingt musste diese neue Produktion mehrfach verschoben werden und mit Unsicherheiten kämpfen.
Obwohl virtuelle Räume die vielen Dimensionen eines gemeinsames (Er)arbeiten in Präsenz nicht bieten können, wurden sie genutzt. Tanzen und Proben wurden rasch via Zoom angeboten, bewegungshungrig aufgenommen und trotz der sinnlichen Begrenztheit unermüdlich weitergeführt. Das Online-Training wurde zum fixen Bestandteil der Woche und bot Strukturierung, Abwechslung und Zielsetzung. Die jugendlichen und erwachsenen TänzerInnen entwickelten dadurch neue Medienkompetenzen, die sie auch anderweitig nutzen konnten. Ab dem Moment, in dem persönliches Begegnen wieder möglich war, wurde intensiv geprobt. Die Überbrückung des Lockdowns und alle die damit verbundenen Anstrengungen haben sich wahrlich gelohnt:
An den strahlenden Sommertagen und –abenden des 26. und 27. Juni 2021 lösten Christine Kortschak und Magdalena Tichy als Alice in abenteuerlichen Begegnungen das Rätsel der emotionalen Kälte der Herzkönigin. Mit Hilfe aller TänzerInnen, die persönliche Ideen und Wünsche in phantasievollen Szenen realisieren konnten, brachten sie ihr die verlorene Herzenswärme zurück! Diese wird in Krisenzeiten umso mehr benötigt, um Spaltung, Ausgrenzung und Ängsten vorzubeugen.
Daher haben uns die die Masterminds Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin mit dieser Produktion ein riesengroßes Geschenk gemacht und ins Rote (Herz, Liebe, Freude,…) getroffen!
Karin Lebersorger, Kinder- und Jugendlichenpsychologin