David Cheng von VOI fesch prämiert

David Cheng, der auch bei „Ich bin O.K.“ tanzt, wurde von VOI fesch für sein Motiv „Menschen“ prämiert.
Ich bin O.K.

Die Verleihung des VOI fesch Kunstpreises fand heuer wegen Covid-19 nicht an einem Ort statt, sondern an acht Terminen und Orten in ganz Österreich. Die Top 15 sowie weitere VOI fesch KünstlerInnen wurden in ihren Heimat-Bundesländern besucht.

David Cheng, der auch bei „Ich bin O.K.“ tanzt, wurde für sein Motiv „Menschen“ prämiert. Dieses hatte eine besondere Rolle während der Österreich-Tour: Die gezeichneten Menschen aus dem Kunstwerk wurden als Papp-Aufsteller und auf Plakate gedruckt und waren das Tour-Motiv der Road-Show von Servoking.

David Cheng
David Cheng mit Gerald Bucher von Servoking und Helmuth Stöber von Voi fesch
David Cheng
David Cheng mit seinen Eltern.

VOI fesch Kunstpreis 2020

Der VOI fesch Kunstpreis wurde heuer zum zweiten Mal verliehen. Es wurden 285 Werke eingereicht, 30 davon wurden von einer Jury ausgewählt. Ein Publikumsvoting ist in die finale Entscheidung eingeflossen.

Wegen Covid-19 wurde heuer keine große Final-Veranstaltung abgehalten, sondern die KünstlerInnen der Top-15-Kunstwerke auf einer Österreich-Tour in ihren Heimat-Bundesländern besucht.

Die Kunstwerke wurden auf LKW-Planen der Firma Servoking gedruckt und sind hier zu sehen. Gesamtsieger ist 2020 Albert Masser mit seinem Werk „Wild Thing“.

Albert Masser ist Gesamtsieger
Albert Masser ist Gesamtsieger beim Voi fesch Kunstpreis 2020

Fotos: Kurt Patzak

Mit „Alice im Wünsche-Land“ wurde wieder einmal bewiesen, was für künstlerische Talente es in unserem Land gibt, und wie wichtig es ist, diese zu fördern. Die Produktion war äußerst professionell und, mit den bunten Kostümen und Requisiten, fantastisch inszeniert.
Besonders beeindruckt hat mich natürlich das improvisatorische Talent unserer lieben „Grinsekatze“ Fiona, welche ja auch im echten Leben immer einen guten Spruch drauf hat.
Ein großes Kompliment an „Ich bin O.K.“, ein wirklich großartiger Verein, der sich für mehr Toleranz einsetzt. Dies liegt mir persönlich auch sehr am Herzen, da wir einige Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unseren Unternehmen beschäftigen.
Mario Plachutta, Plachutta Restaurants

Die Tänzerinnen und Tänzer des inklusiven „Ich bin O.K.“-Tanzstudios berührten mit ihrer neuesten Produktion die Herzen von Groß und Klein! Das engagierte Team um hat schier Unglaubliches geschafft, denn pandemiebedingt musste diese neue Produktion mehrfach verschoben werden und mit Unsicherheiten kämpfen.
Obwohl virtuelle Räume die vielen Dimensionen eines gemeinsames (Er)arbeiten in Präsenz nicht bieten können, wurden sie genutzt. Tanzen und Proben wurden rasch via Zoom angeboten, bewegungshungrig aufgenommen und trotz der sinnlichen Begrenztheit unermüdlich weitergeführt. Das Online-Training wurde zum fixen Bestandteil der Woche und bot Strukturierung, Abwechslung und Zielsetzung. Die jugendlichen und erwachsenen TänzerInnen entwickelten dadurch neue Medienkompetenzen, die sie auch anderweitig nutzen konnten. Ab dem Moment, in dem persönliches Begegnen wieder möglich war, wurde intensiv geprobt. Die Überbrückung des Lockdowns und alle die damit verbundenen Anstrengungen haben sich wahrlich gelohnt:
An den strahlenden Sommertagen und –abenden des 26. und 27. Juni 2021 lösten Christine Kortschak und Magdalena Tichy als Alice in abenteuerlichen Begegnungen das Rätsel der emotionalen Kälte der Herzkönigin. Mit Hilfe aller TänzerInnen, die persönliche Ideen und Wünsche in phantasievollen Szenen realisieren konnten, brachten sie ihr die verlorene Herzenswärme zurück! Diese wird in Krisenzeiten umso mehr benötigt, um Spaltung, Ausgrenzung und Ängsten vorzubeugen.
Daher haben uns die die Masterminds Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin mit dieser Produktion ein riesengroßes Geschenk gemacht und ins Rote (Herz, Liebe, Freude,…) getroffen!
Karin Lebersorger, Kinder- und Jugendlichenpsychologin