Erste Fotos zu "Kein Stück Liebe"

Ein Blick in die Medien und es scheint nur ein Thema zu geben. Die Flüchtlingssituation und die Angst vor Überfremdung und Terror. Wie kann man sich davon distanzieren, wie weit muss man sich damit auseinander setzen, wie kann man die Leichtigkeit im eigenen Leben hochhalten, wenn rund herum alles zu Grunde zu gehen scheint? Man ist täglich konfrontiert mit diesen großen Themen, die nur Fragen aufwerfen und keine Antworten geben…und wann geht es endlich wieder um die Liebe?

Mit diesen Fragen setzen sich unsere TänzerInnen der „Ich bin O.K.“ Dance Company während ihrer intensiven Arbeit an der neuen Tanztheater-Produktion „Kein Stück Liebe“ auseinander.

11 TänzerInnen mit und ohne Behinderung werden in der neuen, zeitgenössischen Produktion die aktuellen Weltereignisse, die viele Fragen aufwerfen, behandeln. Mit Mitteln zeitgenössischer Tanztechniken und des Hip-Hop Tanzes, entstehen aussagekräftige, bewegte Bilder, welche zum Nachdenken anregen sollen.
Ohne Wertung und Fazit präsentieren wir einen Prozess der Auseinandersetzung der motiviert, die Schwierigkeiten des Lebens mit Humor, Leichtigkeit und Hoffnung zu betrachten. Denn zum Schluss muss doch die Liebe siegen!
Mit abschließendem KünstlerInnengespräch

Die Aufführungstermine:
31/03/16 Theater Akzent, Wien Schulvorstellung     Beginn: 10:00

01/04/16 Theater Akzent, Wien Abendvorstellung  Beginn: 19:00

06/04/16 Theater Akzent, Wien Abendvorstellung  Beginn: 19:00

Auch wenn das Stück erst im April 2016 seine Premiere im Theater Akzent feiern wird, wollen wir Euch jetzt schon die ersten Fotos als kleinen Vorgeschmack zeigen:

© Fotos: Markus Hippmann.

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Die Produktion wird unterstützt durch
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Mit „Alice im Wünsche-Land“ wurde wieder einmal bewiesen, was für künstlerische Talente es in unserem Land gibt, und wie wichtig es ist, diese zu fördern. Die Produktion war äußerst professionell und, mit den bunten Kostümen und Requisiten, fantastisch inszeniert.
Besonders beeindruckt hat mich natürlich das improvisatorische Talent unserer lieben „Grinsekatze“ Fiona, welche ja auch im echten Leben immer einen guten Spruch drauf hat.
Ein großes Kompliment an „Ich bin O.K.“, ein wirklich großartiger Verein, der sich für mehr Toleranz einsetzt. Dies liegt mir persönlich auch sehr am Herzen, da wir einige Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unseren Unternehmen beschäftigen.
Mario Plachutta, Plachutta Restaurants

Die Tänzerinnen und Tänzer des inklusiven „Ich bin O.K.“-Tanzstudios berührten mit ihrer neuesten Produktion die Herzen von Groß und Klein! Das engagierte Team um hat schier Unglaubliches geschafft, denn pandemiebedingt musste diese neue Produktion mehrfach verschoben werden und mit Unsicherheiten kämpfen.
Obwohl virtuelle Räume die vielen Dimensionen eines gemeinsames (Er)arbeiten in Präsenz nicht bieten können, wurden sie genutzt. Tanzen und Proben wurden rasch via Zoom angeboten, bewegungshungrig aufgenommen und trotz der sinnlichen Begrenztheit unermüdlich weitergeführt. Das Online-Training wurde zum fixen Bestandteil der Woche und bot Strukturierung, Abwechslung und Zielsetzung. Die jugendlichen und erwachsenen TänzerInnen entwickelten dadurch neue Medienkompetenzen, die sie auch anderweitig nutzen konnten. Ab dem Moment, in dem persönliches Begegnen wieder möglich war, wurde intensiv geprobt. Die Überbrückung des Lockdowns und alle die damit verbundenen Anstrengungen haben sich wahrlich gelohnt:
An den strahlenden Sommertagen und –abenden des 26. und 27. Juni 2021 lösten Christine Kortschak und Magdalena Tichy als Alice in abenteuerlichen Begegnungen das Rätsel der emotionalen Kälte der Herzkönigin. Mit Hilfe aller TänzerInnen, die persönliche Ideen und Wünsche in phantasievollen Szenen realisieren konnten, brachten sie ihr die verlorene Herzenswärme zurück! Diese wird in Krisenzeiten umso mehr benötigt, um Spaltung, Ausgrenzung und Ängsten vorzubeugen.
Daher haben uns die die Masterminds Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin mit dieser Produktion ein riesengroßes Geschenk gemacht und ins Rote (Herz, Liebe, Freude,…) getroffen!
Karin Lebersorger, Kinder- und Jugendlichenpsychologin