INKLUSIVER LINKSWALZER AM 60. OPERNBALL

Der diesjährige Opernball steht ganz im Zeichen seines 60. Jubiläums und so hat die Organisatorin Desirée Treichl-Stürgkh angekündet, dass bei vielen Elementen des Balls Bezug auf seine Vergangenheit genommen wird. Dies zeigt sich auch bei der Eröffnung; die 144 Debütantenpaare werden eine Zusammenstellung der meist gespieltesten Eröffnungen der letzten 60 Jahre präsentieren, was einen schwungvollen und anspruchsvollen Einstieg in diesen besonderen Abend verspricht.

Auch heuer werden  Einzug und Eröffnungswalzer wieder von der Tanzschule Roman Svabek choreographiert. Dabei freuen wir uns sehr, dass unser „Ich bin O.K.“ Tänzer Alexander Stuchlik als Debütant Teil des Eröffnungskomittes ist und mit seiner Tanzpartnerin Daphne Manolakos einen gelungenen inklusiven Linkswalzer aufs Parkett legen wird!

(Das Beitragsbild zeigt Daphne Manolakos, Opernballorganisatorin Desirée Treichl-Stürgkh und unseren „Ich bin O.K.“ Tänzer Alexander Stuchlik)

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(Alexander Stuchlik mit Tanzpartnerin Daphne Manolakos und Roman E. Svabek, Leiter der Tanzschule Svabek)

Mit „Alice im Wünsche-Land“ wurde wieder einmal bewiesen, was für künstlerische Talente es in unserem Land gibt, und wie wichtig es ist, diese zu fördern. Die Produktion war äußerst professionell und, mit den bunten Kostümen und Requisiten, fantastisch inszeniert.
Besonders beeindruckt hat mich natürlich das improvisatorische Talent unserer lieben „Grinsekatze“ Fiona, welche ja auch im echten Leben immer einen guten Spruch drauf hat.
Ein großes Kompliment an „Ich bin O.K.“, ein wirklich großartiger Verein, der sich für mehr Toleranz einsetzt. Dies liegt mir persönlich auch sehr am Herzen, da wir einige Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unseren Unternehmen beschäftigen.
Mario Plachutta, Plachutta Restaurants

Die Tänzerinnen und Tänzer des inklusiven „Ich bin O.K.“-Tanzstudios berührten mit ihrer neuesten Produktion die Herzen von Groß und Klein! Das engagierte Team um hat schier Unglaubliches geschafft, denn pandemiebedingt musste diese neue Produktion mehrfach verschoben werden und mit Unsicherheiten kämpfen.
Obwohl virtuelle Räume die vielen Dimensionen eines gemeinsames (Er)arbeiten in Präsenz nicht bieten können, wurden sie genutzt. Tanzen und Proben wurden rasch via Zoom angeboten, bewegungshungrig aufgenommen und trotz der sinnlichen Begrenztheit unermüdlich weitergeführt. Das Online-Training wurde zum fixen Bestandteil der Woche und bot Strukturierung, Abwechslung und Zielsetzung. Die jugendlichen und erwachsenen TänzerInnen entwickelten dadurch neue Medienkompetenzen, die sie auch anderweitig nutzen konnten. Ab dem Moment, in dem persönliches Begegnen wieder möglich war, wurde intensiv geprobt. Die Überbrückung des Lockdowns und alle die damit verbundenen Anstrengungen haben sich wahrlich gelohnt:
An den strahlenden Sommertagen und –abenden des 26. und 27. Juni 2021 lösten Christine Kortschak und Magdalena Tichy als Alice in abenteuerlichen Begegnungen das Rätsel der emotionalen Kälte der Herzkönigin. Mit Hilfe aller TänzerInnen, die persönliche Ideen und Wünsche in phantasievollen Szenen realisieren konnten, brachten sie ihr die verlorene Herzenswärme zurück! Diese wird in Krisenzeiten umso mehr benötigt, um Spaltung, Ausgrenzung und Ängsten vorzubeugen.
Daher haben uns die die Masterminds Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin mit dieser Produktion ein riesengroßes Geschenk gemacht und ins Rote (Herz, Liebe, Freude,…) getroffen!
Karin Lebersorger, Kinder- und Jugendlichenpsychologin