Simultania Kunstpreis 2019 mit „Ich bin O.K.“

Bei einer getanzten Modenschau präsentierten wir T-Shirts sowie Accessoires des Inklusionsvereines VOI Fesch im Rahmen der Verleihung des Simultan Kunstpreises 2019 im Wiener Studio 44.
Ich bin O.K.

Bei einer getanzten Modenschau präsentierten wir am 12. November 2019 T-Shirts sowie Accessoires des Inklusionsvereines VOI Fesch im Rahmen der Verleihung des Simultan Kunstpreises im Wiener Studio 44.

„Kunst soll grenzenlos sein – ob mit oder ohne Beeinträchtigung!“ – Aus dieser Idee entstand vornunmehr neun Jahren der Simultania Kunstpreis für Menschen mit Behinderung. Dieses Inklusionsprojekt hat seit 2013 einen starken und verlässlichen Partner an seiner Seite: Die Österreichischen Lotterien mit Generaldirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner. Ihrem Engagement und ihrer Verbundenheit zum Verein Simultania Liechtenstein ist es zu verdanken, dass den KünstlerInnen ein würdiger Rahmen für die Präsentation und die Preisverleihung dieses österreichweit einzigartigen Projektes im Studio 44 geboten werden kann.

Zum diesjährigen Thema „Verbinden – Verbunden“ haben KünstlerInnen mit Behinderung aus ganzÖsterreich insgesamt 246 Kunstwerke eingereicht, aus denen die hochkarätige Jury mit Mag. Friederike Koppensteiner (Unesco), Tanja Skorepa (Strabag Kunstforum), Dr. Christian Strasser (Direktor des Museumsquartier Wien), Stephan Thaler (Verkehrsverbund Steiermark), Brigitte Kollegger (Künstlerin Ginko), Dagmar Partik-Woridan (Kunstkennerin), Dr. Johanna Rachinger (Direktorin der Österreichischen Nationalbibliothek) und Helmuth Stöber (Voi Fesch), die Top 11 Bilder für den Kunstkalender 2020 gewählt hat. Bild Nr. 12, das Dezember-Blatt, wurde wieder, wie üblich, per online-Voting vom Publikum gewählt. 

Preisverleihung mit Modenschau

Platz 1 des Simultania Kunstpreises 2019 powered by Österreichische Lotterien ging nach Vorarlberg ins Artelier Loackerhuus an Marlies Vigl. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro kam von den Österreichischen Lotterien und wurde von Generaldirektorin Mag. Bettina Glatz–Kremsner überreicht. Auch eine eigene T-Shirt Kollektion der Siegerin wurde von Gründer des Inklusionsvereines VOI Fesch präsentiert. Die Kollektion „Marionettenspiel“ ist ab sofort unter www.voifesch.com erhältlich.

Im Rahmen der Preisverleihung präsentierten wir T-Shirts sowie Accessoires des Inklusionsvereines VOI Fesch bei einer getanzten Modenschau.

Simultan Kunstpreis Gala
Die O.K.-Mädels vor dem Auftritt.
Simultan Kunstpreis Gala
Und hier die Burschen.
Simultan Kunstpreis Gala
Während der Modenschau.
Simultan Kunstpreis Gala
Das Finale.

Die Fotos sind etwas unscharf – bessere gibt es auf der Simultania-Site zu sehen.

Mit „Alice im Wünsche-Land“ wurde wieder einmal bewiesen, was für künstlerische Talente es in unserem Land gibt, und wie wichtig es ist, diese zu fördern. Die Produktion war äußerst professionell und, mit den bunten Kostümen und Requisiten, fantastisch inszeniert.
Besonders beeindruckt hat mich natürlich das improvisatorische Talent unserer lieben „Grinsekatze“ Fiona, welche ja auch im echten Leben immer einen guten Spruch drauf hat.
Ein großes Kompliment an „Ich bin O.K.“, ein wirklich großartiger Verein, der sich für mehr Toleranz einsetzt. Dies liegt mir persönlich auch sehr am Herzen, da wir einige Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unseren Unternehmen beschäftigen.
Mario Plachutta, Plachutta Restaurants

Die Tänzerinnen und Tänzer des inklusiven „Ich bin O.K.“-Tanzstudios berührten mit ihrer neuesten Produktion die Herzen von Groß und Klein! Das engagierte Team um hat schier Unglaubliches geschafft, denn pandemiebedingt musste diese neue Produktion mehrfach verschoben werden und mit Unsicherheiten kämpfen.
Obwohl virtuelle Räume die vielen Dimensionen eines gemeinsames (Er)arbeiten in Präsenz nicht bieten können, wurden sie genutzt. Tanzen und Proben wurden rasch via Zoom angeboten, bewegungshungrig aufgenommen und trotz der sinnlichen Begrenztheit unermüdlich weitergeführt. Das Online-Training wurde zum fixen Bestandteil der Woche und bot Strukturierung, Abwechslung und Zielsetzung. Die jugendlichen und erwachsenen TänzerInnen entwickelten dadurch neue Medienkompetenzen, die sie auch anderweitig nutzen konnten. Ab dem Moment, in dem persönliches Begegnen wieder möglich war, wurde intensiv geprobt. Die Überbrückung des Lockdowns und alle die damit verbundenen Anstrengungen haben sich wahrlich gelohnt:
An den strahlenden Sommertagen und –abenden des 26. und 27. Juni 2021 lösten Christine Kortschak und Magdalena Tichy als Alice in abenteuerlichen Begegnungen das Rätsel der emotionalen Kälte der Herzkönigin. Mit Hilfe aller TänzerInnen, die persönliche Ideen und Wünsche in phantasievollen Szenen realisieren konnten, brachten sie ihr die verlorene Herzenswärme zurück! Diese wird in Krisenzeiten umso mehr benötigt, um Spaltung, Ausgrenzung und Ängsten vorzubeugen.
Daher haben uns die die Masterminds Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin mit dieser Produktion ein riesengroßes Geschenk gemacht und ins Rote (Herz, Liebe, Freude,…) getroffen!
Karin Lebersorger, Kinder- und Jugendlichenpsychologin