Statement der Vereinsleitung zum Opernball

Wir freuen uns sehr, dass auch dieses Jahr wieder ein Paar aus unserem Verein, diesmal Maria Naber und Simon Couvreur, den Opernball eröffnen durfte.
Ohnehin ist Tanz ein wichtiger Bestandteil von Maria und Simons Leben, durch den sie sich ausdrücken und transportieren können, was ihnen am Herzen liegt.
Am Wiener Opernball, dem großen Österreichischen Traditionsevent, tanzen zu dürfen, ist ein demetsprechend wichtiges Ereignis für die beiden, aber auch für unseren Verein.

Den wertschätzenden Empfang durch unseren Bundespräsidenten Dr. Alexander van der Bellen und durch den Bundeskanzler Sebastian Kurz, ist für uns ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg hin zu gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit Behinderung sind.

Vielen Dank Maria, vielen Dank Simon für Eure großartige Leistung!
Wir gratulierne Euch zu diesem schönen Erfolg!

Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin
(Künstlerisch Leitung von „Ich bin O.K.“)

Simon und Maria mit Susanne Thier und BK Sebastian Kurz
Maria und Simon mit Umweltministeriun Elisabeth Köstinger
Hana, Maria und Simon mit den Kommentatoren Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trankwitz
Hana, Simon und Maria mit dem Minister für Kunst und Kultur Gernot Blümel
Simon und Maria mit Lotte Tobisch und Hort Kirchberger von ART for ART
Simon, Maria und Hana mit Barbara Rett

Beitragsbilder (c) HBP/Lechner

Mit „Alice im Wünsche-Land“ wurde wieder einmal bewiesen, was für künstlerische Talente es in unserem Land gibt, und wie wichtig es ist, diese zu fördern. Die Produktion war äußerst professionell und, mit den bunten Kostümen und Requisiten, fantastisch inszeniert.
Besonders beeindruckt hat mich natürlich das improvisatorische Talent unserer lieben „Grinsekatze“ Fiona, welche ja auch im echten Leben immer einen guten Spruch drauf hat.
Ein großes Kompliment an „Ich bin O.K.“, ein wirklich großartiger Verein, der sich für mehr Toleranz einsetzt. Dies liegt mir persönlich auch sehr am Herzen, da wir einige Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unseren Unternehmen beschäftigen.
Mario Plachutta, Plachutta Restaurants

Die Tänzerinnen und Tänzer des inklusiven „Ich bin O.K.“-Tanzstudios berührten mit ihrer neuesten Produktion die Herzen von Groß und Klein! Das engagierte Team um hat schier Unglaubliches geschafft, denn pandemiebedingt musste diese neue Produktion mehrfach verschoben werden und mit Unsicherheiten kämpfen.
Obwohl virtuelle Räume die vielen Dimensionen eines gemeinsames (Er)arbeiten in Präsenz nicht bieten können, wurden sie genutzt. Tanzen und Proben wurden rasch via Zoom angeboten, bewegungshungrig aufgenommen und trotz der sinnlichen Begrenztheit unermüdlich weitergeführt. Das Online-Training wurde zum fixen Bestandteil der Woche und bot Strukturierung, Abwechslung und Zielsetzung. Die jugendlichen und erwachsenen TänzerInnen entwickelten dadurch neue Medienkompetenzen, die sie auch anderweitig nutzen konnten. Ab dem Moment, in dem persönliches Begegnen wieder möglich war, wurde intensiv geprobt. Die Überbrückung des Lockdowns und alle die damit verbundenen Anstrengungen haben sich wahrlich gelohnt:
An den strahlenden Sommertagen und –abenden des 26. und 27. Juni 2021 lösten Christine Kortschak und Magdalena Tichy als Alice in abenteuerlichen Begegnungen das Rätsel der emotionalen Kälte der Herzkönigin. Mit Hilfe aller TänzerInnen, die persönliche Ideen und Wünsche in phantasievollen Szenen realisieren konnten, brachten sie ihr die verlorene Herzenswärme zurück! Diese wird in Krisenzeiten umso mehr benötigt, um Spaltung, Ausgrenzung und Ängsten vorzubeugen.
Daher haben uns die die Masterminds Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin mit dieser Produktion ein riesengroßes Geschenk gemacht und ins Rote (Herz, Liebe, Freude,…) getroffen!
Karin Lebersorger, Kinder- und Jugendlichenpsychologin