Unterstützung von Pal & seiner Familie

Liebe Alle,

vielen Dank für Eure Geduld und Euer bereits bewiesenes Engagement. Wir möchten Euch nun gerne ein kurzes Update bezüglich der Situation von Pal und seiner Familie geben: Der beauftragte Anwalt hat Einspruch gegen die Rückführung der Familie nach Indien erhoben. Es wird ein weiteres Verfahren geben und die Familie darf (dies war lange Zeit unsicher) auf dieses in Österreich warten. Tatsächlich bestand eine Zeit lang die Gefahr, dass Pal und seine Eltern nach Indien zurück gebracht werden und sie dort auf den Ausgang der Verhandlung warten müssen. Es ist immer noch fraglich, welche Aktionen positiv wirken und welche eventuell auch negative Konsequenzen haben können. Grundsätzlich sind Schriftstücke, Sammelbriefe etc.in denen um humanitäres Bleiberecht für Pal und seine Familie gebeten wird, sicher eine gute Möglichkeit. Was allerdings noch viel dringender gebraucht wird, sind aktuelle Berichte (Zeitungsartikel, Forschungsberichte, wissenschaftliche Artikel etc.) zur Lage von jungen Männern mit Down Syndrom in Punjab. Können wir Pals Geschichte mit weiteren öffentlichen Berichten untermauern, sind die Chancen, dass er bleiben darf wesentlich höher. Wir freuen uns über jegliche Form der Unterstützung. Alle Dokumente, die Ihr schicken möchtet richtet bitte an info@ichbinok.at. Bei Briefen, Ansuchen etc. bitte unbedingt Datum, Name und Unterschrift nicht vergessen. Herzlichsten Dank und alles Liebe!

Mit „Alice im Wünsche-Land“ wurde wieder einmal bewiesen, was für künstlerische Talente es in unserem Land gibt, und wie wichtig es ist, diese zu fördern. Die Produktion war äußerst professionell und, mit den bunten Kostümen und Requisiten, fantastisch inszeniert.
Besonders beeindruckt hat mich natürlich das improvisatorische Talent unserer lieben „Grinsekatze“ Fiona, welche ja auch im echten Leben immer einen guten Spruch drauf hat.
Ein großes Kompliment an „Ich bin O.K.“, ein wirklich großartiger Verein, der sich für mehr Toleranz einsetzt. Dies liegt mir persönlich auch sehr am Herzen, da wir einige Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unseren Unternehmen beschäftigen.
Mario Plachutta, Plachutta Restaurants

Die Tänzerinnen und Tänzer des inklusiven „Ich bin O.K.“-Tanzstudios berührten mit ihrer neuesten Produktion die Herzen von Groß und Klein! Das engagierte Team um hat schier Unglaubliches geschafft, denn pandemiebedingt musste diese neue Produktion mehrfach verschoben werden und mit Unsicherheiten kämpfen.
Obwohl virtuelle Räume die vielen Dimensionen eines gemeinsames (Er)arbeiten in Präsenz nicht bieten können, wurden sie genutzt. Tanzen und Proben wurden rasch via Zoom angeboten, bewegungshungrig aufgenommen und trotz der sinnlichen Begrenztheit unermüdlich weitergeführt. Das Online-Training wurde zum fixen Bestandteil der Woche und bot Strukturierung, Abwechslung und Zielsetzung. Die jugendlichen und erwachsenen TänzerInnen entwickelten dadurch neue Medienkompetenzen, die sie auch anderweitig nutzen konnten. Ab dem Moment, in dem persönliches Begegnen wieder möglich war, wurde intensiv geprobt. Die Überbrückung des Lockdowns und alle die damit verbundenen Anstrengungen haben sich wahrlich gelohnt:
An den strahlenden Sommertagen und –abenden des 26. und 27. Juni 2021 lösten Christine Kortschak und Magdalena Tichy als Alice in abenteuerlichen Begegnungen das Rätsel der emotionalen Kälte der Herzkönigin. Mit Hilfe aller TänzerInnen, die persönliche Ideen und Wünsche in phantasievollen Szenen realisieren konnten, brachten sie ihr die verlorene Herzenswärme zurück! Diese wird in Krisenzeiten umso mehr benötigt, um Spaltung, Ausgrenzung und Ängsten vorzubeugen.
Daher haben uns die die Masterminds Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin mit dieser Produktion ein riesengroßes Geschenk gemacht und ins Rote (Herz, Liebe, Freude,…) getroffen!
Karin Lebersorger, Kinder- und Jugendlichenpsychologin