Wir sind O.K. – Philosophie

Ich bin O.K.

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ART FOR A CHANGE. Getreu diesem Motto, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit und ohne Behinderung in das kulturelle Leben mit einzubinden und durch künstlerische Tätigkeit gesellschaftliche Inklusion voranzutreiben. In unseren Tanzkursen heißen wir jeden Menschen mit Interesse an Bewegung, Tanz und Gemeinschaft herzlich willkommen; unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder persönlichen Voraussetzungen. Unsere Arbeit steht darum auch im Zeichen der Interkulturalität und Gendergerechtigkeit – denn es sind gerade Attribute wie Vielfalt und Diversität, die unsere Gesellschaft bereichern und die es zu fördern gilt.

Unser Ziel ist die aktive, gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Darum stellen wir die Wahrnehmung und Anerkennung des tänzerischen Ausdrucks von Menschen mit und ohne Behinderung in den Vordergrund unserer Arbeit und versuchen unseren TänzerInnen nicht nur eine Plattform, sondern auch die nötigen Techniken, Methoden und Fertigkeiten für eine aktive Partizipation am künstlerischen Schaffen zu vermitteln.

Unser Ziel ist es, allen unseren TänzerInnen eine künstlerisch wertvolle und tänzerisch anspruchsvolle Förderung zu ermöglichen! Um alle Mitglieder von Beginn an entsprechend ihren individuellen Voraussetzungen zu fördern, haben wir in unserem Tanzstudio verschiedene künstlerische und pädagogische Konzepte erarbeitet und weiterentwickelt. Durch die dabei angewandten Methoden bieten wir den TänzerInnen die Möglichkeit sich kreativ zu entfalten, anspruchsvolle Techniken immer weiter auszubauen und an ihren eigenen Erfolgen zu wachsen.

Unser Ziel ist es, TänzerInnen mit fortgeschrittenem Können noch gezielter zu fördern und gemeinsam ästhetische und professionelle Darbietungsformen zu entwickeln. Zur Intensivierung der künstlerischen Leistung erarbeiten in der „Ich bin O.K.“ Dance Company  TänzerInnen mit fortgeschrittenem Können gemeinsam mit GasttänzerInnen, externen ChoreografInnen und internationalen KünstlerInnen individuelle, abendfüllende Choreografien. Durch deren konstruktive Einflüsse schlagen wir Brücken zwischen bestehenden Kunstformen und unserer Interpretation des inklusiven Tanztheaters. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist eine sehr hochwertige künstlerische Leistung aller Beteiligten, die auch dazu beiträgt das Interesse einer breiten Öffentlichkeit an unserer Kunstform zu steigern.

Unser Ziel ist die Sensibilisierung für gesellschaftspolitisch relevante Themen durch zeitgenössisches Tanztheater. Die KünstlerInnen begeistern das Publikum immer wieder mit ihren herausragenden tänzerischen und darstellerischen Leistungen und zeigen, wie viel Spaß ihnen diese Auftritte machen. Darum ist es uns ein Anliegen den TänzerInnen auch die Erfahrung zu ermöglichen, ihre Performances im Inland wie im Ausland und auf verschiedenen Bühnen präsentieren zu können. Durch diese öffentliche Sichtbarmachung nutzen wir Tanz als Medium zur Sensibilisierung für eine inklusive Gesellschaft, aber auch für zahlreiche andere aktuelle sozialkritische Themen.

Unser Ziel ist es, die Begeisterung ALLER für Tanz und Theater zu entfachen und damit zu einer besseren Lebensqualität beizutragen. Tanzen verbindet und Tanzen verändert. Wir wünschen uns eine nachhaltige und umfassende Verbesserung der Lebenssituation aller Menschen durch Tanz und eine Gesellschaft, in der Vielfalt auf Offenheit und Akzeptanz trifft.

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Mit „Alice im Wünsche-Land“ wurde wieder einmal bewiesen, was für künstlerische Talente es in unserem Land gibt, und wie wichtig es ist, diese zu fördern. Die Produktion war äußerst professionell und, mit den bunten Kostümen und Requisiten, fantastisch inszeniert.
Besonders beeindruckt hat mich natürlich das improvisatorische Talent unserer lieben „Grinsekatze“ Fiona, welche ja auch im echten Leben immer einen guten Spruch drauf hat.
Ein großes Kompliment an „Ich bin O.K.“, ein wirklich großartiger Verein, der sich für mehr Toleranz einsetzt. Dies liegt mir persönlich auch sehr am Herzen, da wir einige Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unseren Unternehmen beschäftigen.
Mario Plachutta, Plachutta Restaurants

Die Tänzerinnen und Tänzer des inklusiven „Ich bin O.K.“-Tanzstudios berührten mit ihrer neuesten Produktion die Herzen von Groß und Klein! Das engagierte Team um hat schier Unglaubliches geschafft, denn pandemiebedingt musste diese neue Produktion mehrfach verschoben werden und mit Unsicherheiten kämpfen.
Obwohl virtuelle Räume die vielen Dimensionen eines gemeinsames (Er)arbeiten in Präsenz nicht bieten können, wurden sie genutzt. Tanzen und Proben wurden rasch via Zoom angeboten, bewegungshungrig aufgenommen und trotz der sinnlichen Begrenztheit unermüdlich weitergeführt. Das Online-Training wurde zum fixen Bestandteil der Woche und bot Strukturierung, Abwechslung und Zielsetzung. Die jugendlichen und erwachsenen TänzerInnen entwickelten dadurch neue Medienkompetenzen, die sie auch anderweitig nutzen konnten. Ab dem Moment, in dem persönliches Begegnen wieder möglich war, wurde intensiv geprobt. Die Überbrückung des Lockdowns und alle die damit verbundenen Anstrengungen haben sich wahrlich gelohnt:
An den strahlenden Sommertagen und –abenden des 26. und 27. Juni 2021 lösten Christine Kortschak und Magdalena Tichy als Alice in abenteuerlichen Begegnungen das Rätsel der emotionalen Kälte der Herzkönigin. Mit Hilfe aller TänzerInnen, die persönliche Ideen und Wünsche in phantasievollen Szenen realisieren konnten, brachten sie ihr die verlorene Herzenswärme zurück! Diese wird in Krisenzeiten umso mehr benötigt, um Spaltung, Ausgrenzung und Ängsten vorzubeugen.
Daher haben uns die die Masterminds Hana Zanin Pauknerová und Attila Zanin mit dieser Produktion ein riesengroßes Geschenk gemacht und ins Rote (Herz, Liebe, Freude,…) getroffen!
Karin Lebersorger, Kinder- und Jugendlichenpsychologin